Besuch in Setrawa

Im Januar machten sich die aktuellen Freiwilligen aus den Sambhali-Projekten in Jodhpur auf den Weg nach Setrawa – ein kleines Wüstendorf, in dem es das Primary Education and Vocational Training Centre gibt. Sie schauten sich das Centre für Mädchen und Frauen an, kamen mit den Bewohner*innen ins Gespräch und lernten etwas über den Hintergrund der Teilnehmerinnen kennen. Auf einem Kamel-Ausflug in der Thar-Wüste gab es auf einer Düne Chai, den typischen gewürzten Tee, der in den kühlen Abendstunden immer gut tut! Das Highlight des Besuches war, dass neun Frauen aus Setrawa von Sambhali gesponserte Ziegen überreicht werden konnten – durch den Verkauf von Ziegenmilch können die Frauen einen wichtigen Schritt Richtung Unabhängigkeit machen. Entsprechend glücklich waren sie und haben die Tiere sehr dankbar entgegengenommen.

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Mädchen und Frauen in Setrawa

Aurelia ist eine Sambhali-Freiwillige, die momentan im Wüstendorf Setrawa arbeitet. Wie es ihr dort ergeht, was sie erlebt, vor allem auch wie sie die Lebensrealität der Mädchen und Frauen wahrnimmt, hat sie in einem Blog sehr eindrücklich geschildert!

 

 

Ein Tag in Setrawa

Kürzlich wurde eine der Sambhali-Mitarbeiterinnen aus Setrawa, Meera Khatri, während eines gesamten Tages von einem Filmteam von „Mother India“ begleitet. Dadurch sind einige kleine Videos entstanden, die Meera in ihren unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereichen zeigen und eindrückliche Einblicke in ihr Leben und Wirken vor Ort geben!

Bei Voice of Mother India könnt Ihr Euch die kleinen Filme anschauen!

Impressionen aus Setrawa

Zu Beginn des neuen Jahres möchten wir Euch mit einem kleinen Video Einblicke in das Leben im rajasthanischen Wüstendorf Setrawa geben! Aus diesem Wüstendorf oder der direkten Nachbarschaft stammen die Mädchen, die in Jodhpur im von uns unterstützten Wohnheim leben und dort in die Schule gehen.

Außerdem unterhält Sambhali Trust in Setrawa für die Einwohner/innen unterschied-liche Projekte, in denen auch einige Freiwillige mitarbeiten. Im Video seht ihr neben dem Lebensalltag in Setrawa auch die jungen Teilnehmer/innen des Shanti-Projekts. Viel Spaß!

 

„Als Nikolaus durchs indische Mumbai“

Ein neuer Artikel über die Eindrücke von Hannah Lange, Freiwillige bei Sambhali Trust, ist in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten erschienen:

Als Nikolaus durchs indische Mumbai

 

 

Von Stuttgart nach Setrawa

HannahLange1Wir berichteten über die Ankunft der neuen Freiwilligen-Gruppe, die im Sommer über Volunta zum Sambhali Trust kam, um dort für ein Jahr zu helfen und zu wirken. Hannah Lange ist eine von ihnen. Auf ihrem Blog berichtet sie über ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke, und auch in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten erfahren wir, wie sie die Ankunft und das erste Einleben im Projekt im Wüstendorf Setrawa erlebte:

Kulturschock und Glücksgefühle

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Alltag im Sambhali Trust in Setrawa

Marie N. lebt und arbeitet als Langzeitfreiwillige nun seit einem Dreivierteljahr in Setrawa. Sie berichtet, wie sie Ostern in ihren Englischunterricht einbaut, welche Hürden für Schülerinnen beim Englischlernen zu überwinden sind und wie sie und ihre Kollegin den Unterricht abwechslungsreich gestalten:

Alltag im Projekt

Was tut sich im Projekt so? Unser Tagesablauf ändert sich immer mal wieder. So ist ab Februar die Butterfly Class geschlossen worden, da erfreulicherweise beinahe alle Kinder dieser Gruppe mittlerweile zur Schule gehen. Stattdessen unterrichten Annika und ich nun eine Klasse in der nebenan gelegenen Privatschule Veer Durga Das, die mit Sambhali Trust kooperiert. Dies ist allerdings nicht immer leicht, denn die 25 Mädels kommen aus den Jahrgängen 6, 7, 8, 9 und 11. Sie sind zusammengestellt worden zu einer Klasse. Und nein, dahinter steckt nicht die Idee des Waldorf-Prinzips, sondern die traurige Tatsache, dass es in jedem Jahrgang nur 2 – 15 Mädchen (!) gibt. Denen steht eine Zahl von circa 60 Jungs gegenüber. Da man mit so wenig Mädchen keine Klasse füllen kann, nimmt man eben die Mädchen aus fünf Jahrgängen, um eine normale Klassengröße zu erzielen. Folglich müssen wir uns für die Planung Methoden und Aufgaben überlegen, die alle einigermaßen bearbeiten können und an denen sie sogar möglichst noch besser werden. Doch schon der erste Schritt ist manchmal kaum zu schaffen. Denn der Englischunterricht an dieser Schule (die als die beste im Dorf gilt) bewirkt nicht, dass die Schüler am Ende der Klasse 12 Englisch verstehen geschweige denn sprechen können. Sogar mehr als die Hälfte der 11-Klässler ist nicht in der Lage einen kurzen grammatikalisch richtigen englischen Satz zu formulieren. Viele verstehen uns erst gar nicht. Da müssen Annika und ich wirklich alles geben und es mit unserem Hindi versuchen. Dabei ist Annika einmal die traurige Tatsache aufgefallen, dass unser Hindi wahrscheinlich fast besser ist, als das Englisch der Elftklässlerinnen. Obwohl wir schon zu zweit sind, denke ich manchmal, dass noch zwei mehr Lehrkräfte hermüssten. Allerdings gibt es auch eine schöne Tatsache: Denn einige der Mädels waren früher bei Sambhali und ohne zu wissen, wer es war, haben wir es sofort erkannt. Der Unterschied ist echt enorm! Das hat uns richtig glücklich gemacht, denn es zeigt einen unglaublichen Erfolg! Abgesehen davon merkt man eindeutig den Unterschied der Atmosphäre im Schulgebäude und in unserem Center. Bei uns ist es sehr viel lockerer.

In der Privatschule

In der Privatschule

Normalerweise sitzen hier 25 Mädels – man beachte die Architektur: der Lehrer steht 1 m erhöht:

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Mit unseren Sewing Girls haben wir nach wie vor unsere regelmäßigen Englischstunden. Wir haben es gewagt, mit ihnen „High School Musical“ auf Englisch zu schauen. Und mit etwas Erklärung unsererseits haben es auch fast alle verstanden. Der Film kam super an. Mit seinen vielen Tanz- und Gesangseinlagen und der simplen Handlung ähnelt er auch sehr den indischen Bollywood-Filmen, sodass er gut für unsere Mädels geeignet war. Das war richtig schön! Außerdem haben wir letzte Woche einmal Armbänder gemacht, die jetzt alle stolz tragen und damit das halbe Dorf neidisch machen. Ein paar von ihnen sind aber so ehrgeizig, dass sie uns dann baten, mal wieder etwas Grammatik zu machen. 😉

Ein typischer Anblick mit unseren Nähmädels (wir wollen keine Bank überfallen, aber es gibt einen verbindenden Lüftungsschacht von der Toilette der Privatschule…):

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Unsere wöchentliche Computerstunde

Unsere wöchentliche Computerstunde

 

anmutiger Tanz zu indischer Musik

anmutiger Tanz zu indischer Musik

Unsere Peacock-Class ist natürlich eine Konstante im Alltag. Neben dem Englischunterricht planen und organisieren Annika und ich für die Kinder workshops zu unterschiedlichen Themen. Aktuell steht Ostern vor der Tür und wir möchten unseren Kindern nicht nur wie im Dezember von unserem Weihnachts-, sondern auch von unserem Osterfest berichten. So haben wir ein Plakat gebastelt. Aber, mist, Fotos wären doch auch toll, oder? Wie kriegen wir die hier in Setrawa gedruckt? Gar nicht. Also kam mir die Idee, dass wir doch malen könnten, was wir verbildlichen wollten. Und so machte sich Annika mir unserem Osterhasen an die Arbeit, während ich mich an Jesus Christus versuchte (Vielen Dank Marie-Claire, dass Du jahrelang Dein Bestes gegeben hast, um mir das notwenige Handwerk dafür zu geben!). Am Ende ist natürlich der Osterhase auch in unser Center gekommen. (Spätestens da waren alle Kinder ein Fan von unserem Osterfest ;))

Hasenohren überall

Hasenohren überall

prachtvolle Ergebnisse

prachtvolle Ergebnisse

vorgestern gab es Eis :)

vorgestern gab es Eis 🙂

Marie Nerreter

© Text und Fotos: Marie Nerreter

Langzeit-Freiwillige starten nach Jodhpur/Setrawa

Voluntagruppe 1

Acht junge Freiwillige für ganze elf Monate Einsatz bei Sambhali – Premiere für den Trust, der bisher selten in den Genuss von Langzeit-Freiwilligen kam.

Die Kooperation mit Volunta begann durch eine einfache E-Mail eines engagierten Freiwilligen (Johann Widera). Dank ihm und seinem Einsatz konnte die erste Volunta*-Gruppe ausführlich auf ihren Freiwilligeneinsatz, vor allem durch Jacqueline Schnicke (Volunta), vorbereitet werden. Am letztes Wochenende informierten Renate Massmann-Krei (immer wieder Freiwillige und 1. Vorsitzende von Freunde für Sambhali) und Andrea Heinz (ehemalige Freiwillige) ausführlich über Indien, den Sambhali Trust und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Jodhpur und Setrawa. Lebhafte Diskussionen und viele Nachfragen seitens der zukünftigen, motivierten Freiwilligen führten zu einem interessanten Wochenende

Wir wünschen Sambhali und allen Freiwilligen gutes Gelingen und viel Spaß bei der Arbeit mit und für Frauen und Kinder in Rajasthan!

Andrea Heinz

*Volunta ist eine Entsendeorganisation des Deutschen Roten Kreuzes für das Programm „weltwärts“, finanziert vom BMZ.

Voluntagruppe 2

TV-Team im Sambhali Trust

Letzte Woche berichtete der News Channel „Times Now“ über Sambhali Trust. Im Rahmen der Serie „Amazing Indians“ wurde der Film gesendet. Klicken Sie den Link an, um den Film zu sehen!

Endeavour to make women enterprising

Times Now Govind