Bunter indischer Abend

Jana Herwanger verbrachte ein gesamtes Jahr in Jodhpur in den Sambhali-Projekten. Von ihren vielfältigen Eindrücken berichtete sie kürzlich im Rahmen eines „indischen Abends“ in ihrer Heimatgemeinde. Da von ihrer Pfarrei der Sambhali-Aufenthalt nicht nur ideell, sondern auch finanziell unterstützt wurde, war es Jana ein besonderes Anliegen, alle Interessierten an ihren Erlebnissen teilhaben zu lassen. So kam ein bunter Abend mit vielen Fotos, leckerem indischem Essen und jeder Menge persönlicher Erlebnisberichte zustande, der alle zum Eintauchen nach Jodhpur einlud…

Lest auch hier den Pfarrbriefartikel.

In einem Zeitungsartikel hatte Jana bereits vorher von Ihrem Sambhali-Jahr berichtet. Hier könnt Ihr nachlesen, wie es ihr dort ergangen ist und welche Erfahrungen sie gesammelt hat.

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Mädchen und Frauen in Setrawa

Aurelia ist eine Sambhali-Freiwillige, die momentan im Wüstendorf Setrawa arbeitet. Wie es ihr dort ergeht, was sie erlebt, vor allem auch wie sie die Lebensrealität der Mädchen und Frauen wahrnimmt, hat sie in einem Blog sehr eindrücklich geschildert!

 

 

Freiwillige in Sambhali Trust

Wir freuen uns sehr darüber, dass in den vergangen Monaten zahlreiche  neue Freiwillige ihre Arbeit in Jodhpur under Umgebung aufgenommen haben! Zu ihnen gehören auch Jana, Roxanne, Violetta, Maret und Karina aus Deutschland. Sie werden z. T. ein komplettes Jahr lang mit den Mädchen und Frauen von Sambhali Trust zusammenarbeiten. Schon jetzt ein riesengroßes Dankeschön an Euch sowie an alle anderen neuen Freiwilligen aus England, Schottland, den USA, Australien, Italien und der Schweiz für Euer tolles Engagement! Wir wünschen Euch eine gute und erfüllte Zeit!

Gemeinsam mit den Mädchen des Boarding Homes haben sich einige Freiwillige vor Kurzem an der landesweiten Aktion „Clean India“ anlässlich des Geburtstags von Mahatma Gandhi beteiligt. In einem nahegelegenen Park haben sie sich an die Arbeit gemacht und Müll eingesammelt. Damit haben sie nicht nur einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz geleistet, sondern wurden auch für ihre Umgebung und ihren eigene Gestaltungsspielraum sensibilisiert.

Hast Du auch Interesse daran, Sambhali Trust vor Ort eine Zeit lang tatkräftig zu unterstützen? Wenn Du Interesse daran hast, die Mädchen und Frauen z. B. in Englisch, Mathematik oder Handarbeiten zu unterrichten, wenn Du kreative Ideen für Projekte hast, wenn Du im administrativen Bereich unterstützen möchtest oder oder oder… dann melde Dich bei uns! Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme!

Unterstützung für Pooja

pooja-helpDie beiden aktuellen Sambhali-Freiwilligen Laura & Eléonore haben vor Kurzem eine tolle Unterstützungsaktion für die elfjährige Pooja in’s Leben gerufen! Pooja lebt mit ihrem Bruder und ihren Eltern bisher auf der Straße im Zentrum Jodhpurs. Der selbstgebaute Unterschlupf der Familie besteht aus Plastikplanen, die dem wenigen Hab und Gut sowie der Familie nachts ein behelfsmäßiges Dach über dem Kopf sind. Tagsüber sammelt Pooja Müll auf den Straßen, um damit ein wenig Geld zu verdienen.

pooja-home

Den Besuch einer Schule kann sich Poojas Familie leider nicht leisten, daher besucht sie seit August das Sambhali Empowerment Center, wo sie Grundlagenunterricht in Hindi, Englisch, Mathematik und Handarbeiten bekommt. Sie ist eine fleißige und ehrgeizige Schülerin und macht rasch Fortschritte. Aufgrund der großen familiären Armut werden sich ihre Elten jedoch in den nächsten ein bis zwei Jahren gezwungen sehen, Pooja zu verheiraten. Auch wenn sie dann noch minderjährig ist und Kinderehen in Indien rechtlich verboten sind, kommt es in solchen Fällen trotzdem sehr häufig dazu. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass sie sich (wie ihre Mutter) prostituieren muss, um Geld für das eigene Überleben zu haben.

Laura & Eléonore haben beschlossen, Poojas Schicksal nicht einfach nur zuzusehen und haben mit großem Engagement ein Crowd-Funding für sie gestartet. Denn es gibt eine Möglichkeit, Pooja zu helfen: Mithilfe finanzieller Unterstützung könnte ein weiterer Platz im Boarding Home für sie geschaffen werden. Dort wäre sie mit einigen anderen Mädchen untergebracht, bekäme neben einem Bett, drei Mahlzeiten und einem sicheren Wohnumfeld auch die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Durch den Schulbesuch und einen Schulabschluss hätte sie wiederum die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu machen und sich so eine neue Lebensperspektive aufzubauen.
Dazu fehlen nun „nur“ noch 2.000 Euro – so viel würden zwei Jahre Boarding Home für Pooja kosten. Ab dem dritten Jahr kann dann eine dauerhafte Patenschaft für sie eingerichtet werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Laura & Eléonore für ihren großen Einsatz und hoffen sehr, dass genügend Geld zum Aufbau von Poojas Zukunft zusammen kommt! Wer selbst einen Beitrag hierzu leisten möchte, kann…

– auf das Konto von Freunde für Sambhali einen Betrag überweisen (bitte Verwendungszweck „Pooja“ angeben) oder

– sich an der Crowdfunding-Aktion beteiligen.

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!!!

Freiwillige arbeiten an UN-Projekt

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Im August sind zwei australische Freiwillige bei Sambhali Trust eingetroffen, die eine besondere Aufgabe haben. Alexandra und James werden nicht nur die Frauen und Mädchen in den verschiedenen Projekten unterrichten, sondern Sambhali Trust auch bei den Vorbereitungen für das 61. Treffen der „Comission on the Status of Women“ der UN im Jahr 2017 unterstützen. Sambhali Trust ist eine der ausgewählten Organisationen, welche hierzu eingeladen wurde, um die Comission bei der Erarbeitung von Zielen, Strategien etc. zur Verbesserung der Situation von Mädchen und Frauen weltweit zu unterstützen. Im kommenden Jahr wird vor allem die ökonomische Stärkung von Frauen und der Wandel in der Arbeitswelt thematisiert werden.

Alexandra promoviert derzeit in Hongkong über Gender & Migration, James beendet gerade seinen Master in Menschenrechten. Beide sind daher Experten in diesem Bereich und eine großartige Hilfe für Sambhali Trust und wir sind froh und dankbar für das große Engagement der beiden!

Ihre neue Erfahrungen und Erkenntnisse über die spezifische Situation indischer Frauen (bspw. durch das Kastensystem) wird Alexandra auch für Ihre Forschung nutzen können. Sowohl sie als auch James haben vor Ort die Möglichkeit, durch Sambhali Trust direkt zu sehen und mitzuerleben, wie die Arbeit einer (indischen) NGO aufgebaut und strukturiert ist. Durch den gegenseitigen Austausch können somit alle Beteiligten voneinander lernen und profitieren!

UN Logo

Ein Jahr ist um für die Volunta-Freiwilligen

volunta 16 homeIn den letzten Wochen haben mehrere Langzeit-Freiwillige, darunter auch die Volunta-Freiwilligen aus Deutschland, Abschied von Sambhali Trust genommen. Ein Jahr lang haben sie sich mit großem Engagement für die Frauen und Mädchen in und um Jodhpur eingesetzt und waren so eine tragende Säule im Sambhali-Team. Denn nur durch den tatkräftigen Einsatz solcher Menschen können den Mädchen und Frauen die vielfältigen Projekte und umfangreiche Unterstützung angeboten werden!

Wir möchten uns, auch im Namen der Teilnehmerinnen und Mitarbeiter/innen von Sambhali Trust, ganz herzlich für Eure Mitarbeit bedanken! Wir hoffen, ihr seid wieder gut zu Hause angekommen und freuen uns, wenn ihr mit Sambhali Trust und unserem Verein in Verbindung bleibt!

 

10 Fragen an Constance

Welche Gründe haben junge Freiwillige für ihren Einsatz bei Sambhali Trust und was beschäftigt sie, wenn sie dort sind? Sambhali hat bei Constance, die gerade in Jodhpur freiwillig mitarbeitet, nachgefragt!
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  1. Woher kommst Du?
    Sao Paulo, Brasilien
  2. Was machst Du in Deiner Heimat?
    Ich befinden mich gerade zwischen Schulabschluss und Studium, im Herbst gehe ich an die Universität.
  3. Was hat Dich dazu gebracht, Dich freiwillig zu engagieren?
    Der Gedanke, weit weg von zu Hause zu sein und mich gleichzeitig für andere einzusetzten, hat mich sehr angesprochen.
  4. Wie lange bis Du bei Sambhali Trust?
    Zwei Monate.
  5. In welchen Projekten arbeitest Du?
    Vormittags unterrichte ich Englisch und Mathe im Shakti-Empowerment Center, nachmittags arbeite ich im Boarding Home.
  6. Was ist das Beste an Deinem Leben in Indien?
    Hier in all dem Chaos einen großen Frieden zu finden.
  7. Beschreibe Jodhpur in einem Satz!
    Ein Zuhause weit weg vom Zuhause.
  8. Könntest Du nur ein indisches Essen in Deinem Leben essen – für welches würdest Du Dich entscheiden?
    Biryani, garniert mit Granatapfel!
  9. Welches ist Dein liebstes Reiseziel in Indien?
    Ich freue mich auf meinem Besuch beim Taj Mahal in Agra und auf Varanasi.
  10. Bitte ergänze den Satz: Für mich geht es in Sambhali Trust darum,…
    … Frauen dabei zu unterstützen, die Möglichkeiten in ihrem Leben zu ergreifen, die mir  zugeflogen sind, die für sie aber oft nur schwer zu erreichen sind. Es geht darum, die Frauen darin zu bestärken, an sich selbst und daran zu glauben, dass auch sie das Potential in sich tragen, um Großes in ihrem Leben zu erreichen!

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Videos von Freiwilligen bei Sambhali Trust – Stefan

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In einem weiteren Video beschreibt Stefan aus Augsburg (Vorstandsmitglied von Freunde für Sambhali e. V.) sein Fotoworkshop-Projekt, welches er in diesem Sommer mit den Mädchen und Frauen von Sambhali durchgeführt hat. Während einiger Wochen hat der den Projekt-Teilnehmerinnen die Grundlagen, vor allem aber die Freude an der Fotografie näher gebracht und ihnen mit diesem kreativen Angebot eine große Freude bereitet. Im Video sieht man ihn bei seiner Arbeit in Jodhpur!

 

Videos von Freiwilligen bei Sambhali Trust – Gracie

Video

Auch Gracie ist eine der aktuellen Freiwilligen – die 25-Jährige hat nach ihrem Studienabschluss in Mode und Design gezielt nach einer Einrichtung gesucht, in welcher faire Bedingungen für alle Beteiligten gewährleistet sind. So ist sie auf die Arbeit von Sambhali Trust gestoßen und bringt sich dort nun für ein Jahr in die Ausbildung der Frauen im Handarbeits-Unterricht, im Design neuer Produkte etc. ein. Das Video zeigt sie bei ihrer Arbeit und in ihrem Leben in Jodhpur!

 

 

Von Stuttgart nach Setrawa

HannahLange1Wir berichteten über die Ankunft der neuen Freiwilligen-Gruppe, die im Sommer über Volunta zum Sambhali Trust kam, um dort für ein Jahr zu helfen und zu wirken. Hannah Lange ist eine von ihnen. Auf ihrem Blog berichtet sie über ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke, und auch in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten erfahren wir, wie sie die Ankunft und das erste Einleben im Projekt im Wüstendorf Setrawa erlebte:

Kulturschock und Glücksgefühle

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