Jodhpur Mail – Begegnungen

Am Clocktower – Alles wie im vorigen Jahr?

Nach ruckelnder Fahrt im Tuk-Tuk lässt mich der Fahrer am Clocktower in der Innenstadt Jodhpurs aussteigen und nimmt – wie immer – ohne jede Mimik oder kundenfreundliches Dankeschön die vereinbarten 50 Rupien entgegen. Und schon bin ich wieder mittendrin und alles scheint wie schon in den letzten zwei Jahren: das Rasenmähergeräusch der Rikschas wird vom unablässigen Hupen der Motorradfahrer noch übertönt. „Hello – which country?“ oder „Come in – very good spices“ oder „Dresses and bags – very cheap“. Schon muss ich einen Schritt zurück, denn sonst wäre der Rollerfahrer über meine Füße gefahren. Gleichzeitig erkennt meine Nase den Geruch wieder – Tuk-Tuks, viele Menschen, ab und zu eine kurze Wolke von Banane, Apfel oder Chili. Aber etwas fehlt – ich schaue mich um. Richtig, noch im letzten Jahr habe ich regelmäßig 8 – 9 Kühe über den Platz laufen sehen oder sie lagen wiederkauend mittendrin.

Berichtteil 1Aber irgendwie sind die Kühe vom Platz verschwunden. Wo sie wohl ihr neues zu Hause gefunden haben? Ob das für immer ist oder nur wegen des bevorstehenden Diwali-Festes und der erwarteten Menschenmassen? Und wer kümmert sich jetzt um den Abfall, z. B. die Pappkartons, die die wesentliche Nahrungsgrundlage der Kühe hier sind?

Lesen Sie hier den Bericht von Renate Massmann-Krei weiter!

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